Wissenswertes 2016-12-13T13:50:04+00:00

Wissenswertes

Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.

Marie von Ebener – Eschenbach

Achtsamkeit

Achtsamkeit ist die Grundlage jeder positiven Selbstzuwendung und Selbstwahrnehmung.

Achtsamkeit ist das aufmerksame unvoreingenommene Beobachten aller Phänomene, um sie wahrzunehmen und zu erfahren, wie sie in Wirklichkeit sind, ohne sie emotional oder gedanklich zu verzerren.
( Solé Leris )

Systemisch

Der Begriff “System” ist abgeleitet vom altgriechischen Wort “sýstēma” und heißt:
“Ein aus mehreren Einzelteilen zusammengesetztes Ganzes, eine Gesamtheit von aufeinander bezogenen oder miteinander verbundenen Elementen, die als Einheit angesehen werden.

Alles ist miteinander verbunden und steht in Wechselwirkung zueinander.

Intuition

Intuition oder intuitiv; wird definiert als unmittelbar erkennend, ohne Überlegung. Stammt vom lateinischen intueor (betrachten) ab. Wenn jemand spontan, ohne sich gedanklich damit auseinandergesetzt zu haben, etwas sagt, weiss oder tut, das sich als sinnvoll erweist, nennen wir diese Handlungsweise intuitiv. Die Quelle des intuitiven Handelns oder Wissens ist die Intuition, eine Art unmittelbarer Erkenntnis.

Inspiration

Eine Eingebung, eine Idee. Ein Geistesblitz. Die Eingebungen und Ideen sind verschiedenen Ursprungs. Sie kann aus dem eigenen Unterbewusstsein stammen, von anderen Menschen, sowie aus spirituellen, transpersonalen Ebenen.

Imagination

Unsere Fähigkeit der Vorstellungs – und Einbildungskraft. Es ist auch die Phantasie des Menschen, die uns kreativ werden lässt. Imago = Bild

Sensitivität

Sensitivität ist ein Sammelbegriff für die Fähigkeit, neben dem rationalen Denken und Lernen, unmittelbares Wissen über verschiedene Kanäle zu erlangen. Wir nehmen über die verschiedensten Sinne wahr. Neben den natürlichen Sinnen wie Fühlen, Sehen, Hören, Riechen und Schmecken haben wir die Hellsinne, eine energetisch höhere Dimension eines Körpersinns. Es ist die Fähigkeit, ganzheitlich wahrzunehmen.

Die Sensitivität scheint eine allgemein verbreitete Veranlagung zu sein, vergleichbar mit der Begabung für Musik oder Sport.

Hypnose

Der Ausdruck der Hypnose leitet sich aus dem griechischen hypnos (= Schlaf) ab. Da die Hypnose aber gerade kein Schlaf oder schlafähnlicher Zustand ist, hat dieser Begriff hat schon zu vielen Missverständnissen geführt.

Die Hypnose ist ein natürlicher Bewusstseinszustand, in dem man sich nach innen fokussiert. Dieser Zustand ist fast jedem Menschen zugänglich.

Die Aufmerksamkeit wird von der äusseren Wahrnehmung nach innen gewendet. Die äussere Realität tritt in den Hintergrund. Am besten lässt sich dieser Zustand mit Tagträumen, Meditation oder versunkenem Lesen vergleichen.

Subjektiv wird der hypnotische Trancezustand vom Klienten in der Regel als Tiefenentspannung empfunden.

Es besteht jedoch eine um ein Mehrfaches erhöhte Aufmerksamkeit und Wahrnehmungsfähigkeit in Richtung einer bestimmten Konzentration.

Hypnose verwendet die dem Individuum innewohnenden seelischen und geistigen Möglichkeiten. Sie erleichtert den Zugang zu jenen Prozessen, die Erinnern, Heilen, Erkennen,Verändern, etc. ermöglichen. Ausserdem wird das Bewusstsein des Hypnotisierten um ihm sonst unbewusste Bereiche seiner eigenen Seele erweitert. In besonderen Situationen wird sogar ein Zugang zum „Höheren Selbst“, also zu einer geistigen Ebene möglich.

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Das Pflegen der Seele

Die Begriffe Psyche und Therapie kommen aus dem griechischen und heißen übersetzt Psyche = Seele und Therapie = dienen bzw. pflegen.

Das Pflegen der eigenen Seele oder der eigenen Seele dienen – ist es nicht genau das, was wir in der Tiefe unseres Herzens wollen?

Indem wir die eigene Lebensgeschichte anschauen und aufarbeiten, erkennen wir uns selbst, und das gibt uns die Möglichkeit, unsere Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Und wenn etwas, das immer gewirkt hat, aber nie verstanden wurde, sichtbar wird, kann dies eine sehr heilende Wirkung haben. Die Hypnotherapie ist eine Brücke, um sich seiner eigenen Kraft immer mehr bewusst zu werden.

Dazu ist mir ein Zitat von C.G. Jung eingefallen:
Die Wirkung der unbewussten Bilder hat etwas von Schicksal an sich. Vielleicht – wer weiß? – sind diese ewigen Bilder das, was man Schicksal nennt.